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14.07.2017

Urlaubsanspruch eines Arbeitslosen

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An diesem Wochenende beginnen die Sommerferien im bevölkerungsreichsten Bundesland, Nordrhein-Westfalen. Wie viel Urlaub sich Arbeitnehmer gönnen dürfen, regelt individuell ihr Arbeitsvertrag. Aber auch bei Arbeitslosen gibt es klare Regelungen. Darauf weist rechtzeitig zu Ferienbeginn die Agentur für Arbeit Mönchengladbach in einer Pressemitteilung vom 14. Juli 2017 ausdrücklich noch einmal hin.

Arbeitslose, die "Arbeitslosengeld I" erhalten, können für maximal drei Wochen im Kalenderjahr in Urlaub fahren und dabei weiter ihr Arbeitslosengeld erhalten. Allerdings wird die Reise nur dann genehmigt, wenn in dieser Zeit keine Aussicht auf Vermittlung in Arbeit besteht, keine berufliche Bildungsmaßnahme vorgesehen und der Urlaub mit der Agentur für Arbeit vor Beginn der Reise abgestimmt ist. Zwar könne auch Abwesenheiten von bis zu sechs Wochen innerhalb eines Kalenderjahrs von der Agentur für Arbeit zugestimmt werden, das Arbeitslosengeld würde dann aber trotzdem nur in den ersten drei Wochen gezahlt.

Arbeitslose, die eine mehr als sechswöchige Reise planen, haben für die gesamte Zeit der Reise keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Dies gilt natürlich auch für Arbeitslose, die ohne vorherige Absprache verreisen. In diesen Fällen besteht für die Dauer der Abwesenheit kein Anspruch auf Arbeitslosengeld, sodass bereits ausgezahlte Leistungen zurückgefordert werden und damit auch der Krankenversicherungsschutz unterbrochen wird. Diese Regelung gilt im Übrigen nicht nur für Urlaubsreisen ohne vorherige Absprache.

Jede Ortsabwesenheit - unabhängig vom Grund - muss der Arbeitsagentur vorher angezeigt werden.

Foto: pixabay.de